Pressemitteilung vom 03. 09. 2013
Klarstellung von Bündnis 90/Die Grünen zum Besuch der Gemeindewerke und zum Artikel vom 3. September

Einige der Darstellungen des Herrn Ricken im Artikel vom 3. September bedürfen der Klarstellung.

Der Geschäftsführer der Gemeindewerke, Herr Ricken, bemängelt den Wortlaut der Überschrift des Artikels im Soester Anzeigers vom vergangenen Samstag (Nur eine Briefkastenfirma), dem eine Presseerklärung des Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen zu Grunde liegt.

Diese Überschrift ist von der Redaktion des Soester Anzeigers gewählt worden. Solche redaktionellen Freiheiten des Redakteurs sind durchaus üblich und dürften Herrn Ricken bekannt sein. Insofern zielen seine Ausführungen diesbezüglich ins Leere. Die Darstellung, dass die Gemeindewerke die Bürger und die kommunalen Firmen schon mit Wasser versorgen, geht ebenfalls auf die redaktionelle Bearbeitung zurück und ist wohl ein Ergebnis der Vereinfachung, und die sachliche Richtigstellung geht somit ebenfalls ins Leere.

Von den Grünen wird im Übrigen die mangelnde Transparenz bei der Preisfindung und den Preisen für Großabnehmer bemängelt. Nicht wie Herr Ricken glauben machen will die Tatsache, dass es möglicherweise andere Tarife bei größeren Abnahmemengen gibt. Die Verschiebung der Parameter in Herrn Rickens Argumentation soll wohl genau von der mangelnden Transparenz ablenken.

Bei der Darstellung das die Gewinne der Gemeindewerke in der Gemeinde bleiben und den Bürgern zu Gute kommen, bleibt unberücksichtigt, dass 30 % der Gewinne nach Lippstadt fließen. Wenn Lörmecke der zukünftige Wasserlieferant der Gemeindewerke wird, kommen im Übrigen auch höhere Kosten auf die Bürger durch das harte Wasser zu (höherer Waschmittelverbrauch etc.). Auch dies bleibt bei der Rechnung von Herrn Ricken unberücksichtigt. Abgesehen davon sind Preissenkungen auch zum Wohle des Bürgers.