Lebensraum und Natur
Der verantwortungvolle Umgang mit Lebensraum und Natur ist ein zentrales Anliegen unseres grünen Ortsverbandes.
Landschaftspflege
Die Belange des Naturschutzes werden von der Gemeinde nicht ausreichend berücksichtigt. Einzig die Maschinenlaufzeiten und die maschinelle Durchführbarkeit der Maßnahmen scheinen die Maßstäbe zu sein, nach denen die Landschaftsgestaltung praktiziert wird. Bei vielen dieser Maßnahmen zur Gehölzpflege, gewinnt man den Eindruck, dass es vorrangig um Ernte geht. Wie man an den Beschädigungen an Gehölzen sehen kann, wird mit Bäumen und Sträuchern oftmals rüde umgegangen.

Die Belange von Arten- und Naturschutz müssen die entscheidenden Kriterien für die Pflegemaßnahmen sein. Wir Grüne treten für eine Abkehr von einer Landschaftspflege mit großen Maschinen ein. So kann ein Beitrag zum Erhalt und Schutz von Flora und Fauna auf den öffentlichen Flächen geleistet werden.

Illegale Überackerung
Auch in der Gemeinde Bad Sassendorf wird von einigen Landwirten eine nicht unerhebliche Fläche öffentlichen Eigentums zur eigennützigen Gewinnerzielung illegal überackert. (12,43 ha) Dabei werden vermutlich oftmals auch Flächenprämien für diese illegal überackerten Flächen gezahlt.

Wir brauchen jeden Quadratmeter öffentlicher Flächen in unseren Feldlandschaften für die Natur, ansonsten droht ein stummer Frühling. Deshalb sollten möglichst alle öffentlichen Flächen, die jetzt noch überackert werden, der Natur zur Verfügung gestellt werden Ein bedeutsamer Anteil der Gemeinde Bad Sassendorf gehört schließlich zum europäischen Vogelschutzgebiet Hellwegbörde, woraus eine besondere Verantwortung erwächst.

Jagd
Dass in Naturschutzgebieten gejagt werden darf, wissen viele Menschen nicht und sind wenn sie es erfahren befremdet. Bei der Wasservogeljagd bleiben die geschützten Arten nicht sitzen, wenn ungeschützte Arten geschossen werden. Diesem Umstand muss in sofern Rechnung getragen werden, dass in Naturschutzgebieten die Jagdausübung grundsätzlich verboten sein muss. Sinnvoll ist es auch, die übrigen öffentlichen Flächen aus der Zwangsbejagung herauszunehmen, was nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes auch möglich ist.

Es ist unverständlich, das hochgiftiges Blei immer noch in die Landschaft verschossen werden darf. Mit den Zielen der Grünen nicht vereinbar sind beispielsweise

Fracking
Die damit verbundene Gefährdung des Trinkwassers und der damit verbundene Flächenverbrauch ist in keinem Fall hinzunehmen.

Massentierhaltung
Mit den Zielen der Grünen in Hinblick auf das Wohl der Tiere ist diese Form der Tierhaltung nicht vereinbar. Auch Nutztieren muss ein artgerechtes Leben ermöglicht werden. Dazu ist es notwendig, dass die Tiere auch wieder auf der Weide stehen.

Gentechnik
Genmanipulierte Pflanzen und Tiere werden von uns Grünen grundsätzlich abgelehnt.