{"id":55,"date":"2020-07-29T19:17:44","date_gmt":"2020-07-29T17:17:44","guid":{"rendered":"http:\/\/avermiddig.spdns.eu\/wordpress\/?page_id=55"},"modified":"2020-07-29T20:13:35","modified_gmt":"2020-07-29T18:13:35","slug":"energie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gruene-bad-sassendorf.de\/index.php\/themen\/energie\/","title":{"rendered":"Energie"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Erneuerbare Energien Windkraft, Wasserkraft, Fotovoltaik, Biogas:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Endlichkeit fossiler Energietr\u00e4ger macht die Energiewende unumg\u00e4nglich. Eine Sicherung der Energieversorgung ist nur durch den Ausbau der regenerativen Energien zu erreichen. Parallel wollen wir auch eine m\u00f6glichst intakte Landschaft erhalten und f\u00f6rdern, die Lebensraum f\u00fcr Tiere und Pflanzen bietet.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb muss bei den Genehmigungsverfahren der Arten- und Naturschutz, sowie das Landschaftsbild eine hohe Wertigkeit haben. Es d\u00fcrfen nicht die gleichen Fehler beim Erschlie\u00dfen der erneuerbaren Energien wiederholt werden, die bei der Erschlie\u00dfung fossiler Energien gemacht wurde. Dabei ist die ver\u00e4nderte Situation zu ber\u00fccksichtigen das die Bestandsdichte wildlebender Tiere und Pflanzen dramatisch zur\u00fcckgegangen ist. Beim notwendigen Ausbau der erneuerbaren Energien darf die Erhaltung der Artenvielfalt nicht als nachrangig abgetan werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorrangig ist die Vermeidung von Energieverschwendung gepaart mit Energieeffizienz. Die Kommunen und \u00f6ffentlichen Einrichtungen sollten in diesem Zusammenhang eine Vorbildfunktion einnehmen und mit gutem Beispiel vorangehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Windkraft sind einige der negativen Effekte bekannt, wie zum Beispiel der Vogelschlag. Die Beeintr\u00e4chtigungen bei der Nutzung in Waldgebieten ist allerdings noch weitgehend unbekannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ausbau der Wasserkraft steht dem Erhaltungsziel den Artenschwund zu stoppen in einem besonderen Ma\u00dfe entgegen, besonders angesichts des geringen Energiegewinns, der damit erzielt werden kann. Dies gilt im Besonderen bei Kleinstgew\u00e4ssern, bei denen der Eingriff in keinem Verh\u00e4ltnis zur Energieausbeute steht. Es ist nur eine naturvertr\u00e4gliche Wasserkraftnutzung in Bertacht zu ziehen, die auch diesen Sinn erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Energiegewinnung durch Fotovoltaik, ist der Ausbau auf Geb\u00e4uded\u00e4chern und der m\u00f6glichst direkte Verbrauch das erkl\u00e4rte Ziel. Die Freifl\u00e4chen- Anlagen stehen dem Ziel der Reduzierung des Fl\u00e4chenverbrauches entgegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Biogasproduktion f\u00fchrt in der Praxis zu Monokulturen von Mais. Die von Biogasanlagen belegten Fl\u00e4chen (Maisanbau etc.) stehen der Nahrungsmittelproduktion und auch dem Naturschutz nicht zur Verf\u00fcgung. Die Energiegewinnung durch Biogasanlagen ist vor diesem Hintergrund zu beschr\u00e4nken.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Verbrauch vor Ort, er\u00fcbrigen sich auch die Energieautobahnen, die wohl nur den Gro\u00dfkonzernen nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Atomstrom und Fracking lehnen wir Gr\u00fcnen grunds\u00e4tzlich ab. Fracking \u2026.. Grundwasser gef\u00e4hrdet .<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Bez\u00fcge zur Bundespolitik in Sachen Energiewende<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Entwicklung der Energiepolitik in unserem Lande wird angetrieben von schrecklichen Katastrophen (Tschernobyl, Fukushima) und von zumindest f\u00fcr Betroffene inakzeptabler Umweltzerst\u00f6rung (z.B. Braunkohletagebau). Der Ausstieg aus der unverantwortlichen Atompolitik ist f\u00fcr uns Gr\u00fcne ein Grundsatz. Der Ausstieg, war von der vorigen Regierung eigentlich nicht gewollt. Erst nach dem Unfall in Fukushima wurde sie durch die Emp\u00f6rung gro\u00dfer Teile der Bev\u00f6lkerung dazu gen\u00f6tigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Derzeit l\u00e4sst sich beobachten, dass die gro\u00dfen Energiekonzerne (RWE, Eon, Vattenfall und EnBW) und deren Hauptaktion\u00e4re ihren Einfluss geltend machen, um nicht weiter Anteile vom Kuchen zu verlieren. Die erneuerbaren Energien, die den Beweis erbracht haben, das die Lichter eben nicht ausgehen, und dass es m\u00f6glich ist ohne fossile und atomare Brennstoffe eine weitgehende Energieversorgung sicherzustellen, werden nun systematisch ausgebremst. Die neue Devise lautet: Strom muss billig sein. Dabei bezahlen die privaten Verbraucher die niedrigen Preise der Gro\u00dfabnehmer. Damit wird der Anreiz Energie einzusparen erheblich abgeschw\u00e4cht. Das Argument des billigen Stromes ist vorgeschoben. Der Bev\u00f6lkerung wird der Schlu\u00df nahegelegt, dass die Energiegewinnung aus fossilen (auch atomaren) Energietr\u00e4gern preiswert sei. Dabei bleiben viele Kosten in dieser Rechnung unber\u00fccksichtigt, z.B. der Atomm\u00fcll und der R\u00fcckbau der Reaktoren, oder Ewigkeitskosten wie das Abpumpen des Grundwassers im Ruhrgebiet nach dem Kohleabbau.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erneuerbare Energien Windkraft, Wasserkraft, Fotovoltaik, Biogas: Die Endlichkeit fossiler Energietr\u00e4ger macht die Energiewende unumg\u00e4nglich. Eine Sicherung der Energieversorgung ist nur durch den Ausbau der regenerativen Energien zu erreichen. 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